Stillen oder Fläschchen: Was wann besser ist

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Viele Mütter stellen sich die Frage, was besser für das Baby ist: Stillen oder Fläschchen geben? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Grundsätzlich sollten sich Eltern, die sich fürs Fläschchen entscheiden, keine Sorgen machen, denn die Forschung ist in diesem Bereich mittlerweile so weit fortgeschritten, dass der Nährstoffgehalt der industriellen Fertignahrung in den meisten Punkten der Muttermilch gleicht.

Keine Sorge um Flaschenkinder

Viele frischgebackene Mütter haben entweder wunde Brüste oder sie produzieren nur wenig Milch. Das Stillen würde so zu einer sehr schmerzhaften Angelegenheit werden. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Gründe, die gegen das Stillen sprechen. Mütter die sich gegen das Stillen entscheiden, sollten sich aber nicht schuldig fühlen, denn wichtiger ist es, dass man sich mit seiner Mutterrolle wohlfühlt. Und wie bereits erwähnt ist die fertige Babynahrung inzwischen so weit ausgereift, dass sie alle wichtigen Nährstoffe beinhaltet, die das Baby braucht.

Stillende Mutter

Stillen gilt als beste Methode, jedoch nicht als einzig richtige. (Bild: drubig-photo – Fotolia)

Mütter von Flaschenkindern sind überdies flexibler, was die eigene Ernährung betrifft und können ohne schlechtes Gewissen Alkohol und Koffein zu sich nehmen oder Speisen mit Bohnen oder Kohl essen, die beim Säugling über die Muttermilch zu schmerzhaften Koliken führen können. Zudem sind Frauen, die nicht stillen, örtlich unabhängiger und können, zum Beispiel wenn der Vater in Elternzeit geht, ihre Arbeit schon kurz nach der Geburt ohne Sorge um die Ernährung des Kindes wieder aufnehmen.

Natürlich nähren mit Muttermilch

Beim Stillen handelt es sich um die natürlichste Methode, um das Baby zu ernähren. Doch das Stillen bietet noch viele weitere Vorteile. So ist die Muttermilch besonders gut verdaulich. Außerdem führt sie dem Baby immer die richtigen Nährstoffe angepasst zum Entwicklungsstand zu. Denn die Muttermilch verändert sich, um den Bedürfnissen des Babys gerecht zu werden. Zudem schützt sie das Baby vor Kinderkrankheiten, Durchfall, Entzündungen der Rachen- und Nasenschleimhaut und Mittelohrentzündung. Außerdem wird dem Stillen nachgesagt, dass es sogar Übergewichtsprobleme des Kindes vorbeugen kann. Und auch ungeliebte Babypfunde bei der Mutter werden durch das Stillen schneller zum Schmelzen gebracht. Rund 500 bis 700 Kalorien werden durchs Stillen täglich verbraucht, sodass das Gewicht der frischgebackenen Mutter auch ohne Sport oder Diät sinkt.

Individuell entscheiden ohne schlechtes Gewissen

Alles in allem haben beide Möglichkeiten ihre Vorteile. Trotzdem sollte jede Mutter selbst entscheiden, welche Methode für sie am besten ist. Denn in erster Linie sollen sich Mutter und Kind wohlfühlen. Nur so kann eine feste Bindung zwischen Mutter und Baby entstehen. Auch eine Kombination von Mutter- und Flaschenmilch ist möglich und kann je nach Tagesform von Mutter und Kind individuell angepasst werden.


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