Internationale Bräuche zur Geburt

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Auf der ganzen Welt gibt es die unterschiedlichsten Bräuche und Traditionen, wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt. Ihren Ursprung haben sie meist im Aberglauben, in der Götteranbetung oder in der Unwissenheit. Manche Traditionen, wie der Klaps auf den Po, sind allerdings medizinische Notwendigkeiten.

Schokolade und Zigarren in Mexiko

In Mexiko ist es üblich, dass die frischgebackenen Väter auf der Entbindungsstation bei der Geburt eines Mädchens Schokolade verteilen, bei der Geburt eines Sohnes gibt es Zigarren. In vielen Teilen Brasiliens werden Kinder kurz nach ihrer Geburt in einem dunklen Zimmer voller Weihrauch am ganzen Körper mit einem Hühnerei berührt. Dies soll böse Dämonen und negative Energien entziehen.

Wenn Babys sehr viel weinen, so werden sie beispielsweise in Peru in die Mitte eines Zimmers gelegt, während dann rund um das Kind mehrere Erwachsene sitzen, die Zigaretten und Pfeife rauchen. Laut Aberglaube soll der Rauch die schlechte Energie vertreiben, was jedoch, gesundheitlich gesehen, dem Kind gegenüber unverantwortlich ist. In den USA ist es hingegen häufig üblich, dass Frauen aus ihrem Brautschleier ein Mützchen für das Baby nähen, welches dann auch zur Taufe getragen wird. Damit soll der Segen der Ehe auf das Kind übergehen.

Bäume und Sonntagskinder

In Deutschland wird oft die Nachgeburt in der Erde vergraben und darauf ein Baum gepflanzt, welcher dann besonders viele Früchte tragen soll. In der Türkei ist es oft noch Brauch, die Babyausstattung erst nach der Geburt des Kindes anzuschaffen, da ein vorheriger Kauf Unglück bringen soll. Sonntagskinder gelten in vielen Ländern als besondere Glückskinder und in manchen afrikanischen Ländern ist es Sitte, den Babys im ersten Lebensjahr nicht die Haare zu schneiden, weil sonst die Lebensenergie des Kindes abgeschnitten wird.


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