Geburtsmonat: Wie die Jahreszeit die Entwicklung beeinflusst

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Seit vielen Jahren erforschen Wissenschaftler, wie der Zeitpunkt der Geburt in Verbindung mit der Gesundheit des Kindes steht. So gelang es den Wissenschaftlern zu beweisen, dass im Mai gezeugte Kinder häufiger durch Frühgeburten zur Welt kommen. Ein Grund dafür könnte der Grippevirus der der letzten Schwangerschaftsmonate im Januar und Februar sein. Die Grippeviren schwächen das Immunsystem der Mutter und können in vielen Fällen vorzeitige Wehen und somit auch Frühgeburten auslösen. Bereits beim Wunsch einer Schwangerschaft sollte daher der Impfschutz nach Bedarf aufgefrischt werden.

So profitieren die Kinder vom Sommer

Werden Kinder im Sommer gezeugt und im April geboren, sind diese meistens schwerer. Das liegt daran, dass die Mütter in den letzten Schwangerschaftsmonaten im Winter mehr zunehmen und das Gewicht sich auch auf die Kinder überträgt. So gebären diese Mütter kräftige Kinder, die besser gegen die Kälte geschützt sind. Genauso wichtig ist für die Babys ist das Vitamin D, welches nur durch die Sonne auf der Haut freigesetzt wird, wenn die Frau im Sommer schwanger wird. Egal, wann die Schwangerschaft beginnt, es sollte niemals geraucht werden, denn das Gift schadet dem ungeborenen Kind ungemein und lässt es außerdem zumeist zu früh zur Welt kommen, häufig mit Behinderungen oder gesundheitlichen Problemen.

Vorteile für die Mutter

Die Babys werden im Sommer leichter angezogen und das ist angenehmer als im Winter. In den kalten Monaten werden die Kinder dick und warm angezogen, dabei meinen es aber viele Mütter zu gut und es besteht die Gefahr des Überhitzens. Auch ist es für Mütter angenehmer, im Frühjahr zu entbinden. In der Regel ist es hell und warm, was besser für das Gemüt ist. Wenn es zu heiß ist, wird die ohnehin anstrengende Geburt allerdings noch mehr erschwert. In den Wintermonaten ist es dunkel und kalt, es wird schwieriger, sich aufgrund des kalten Wetters angenehm zu kleiden und die Stimmung ist wegen des fehlenden Vitamin D und der schlechten Witterung meist auch nicht so gut.

Zudem muss man im Verkehr mit Behinderungen durch Schnee und Glätte rechnen, was ein schnelles Erreichen der Klinik im Notfall erschweren könnte. Da man oder „frau“ es sich aber nicht aussuchen kann, wann man schwanger wird, muss man mit den Gegebenheiten so oder so leben. Aber durch eine gesunde Lebensweise während der Schwangerschaft tut man seinem Kind sowohl im Winter als auch im Sommer etwas Gutes. Am wichtigsten ist schließlich für alle Familien, dass die Kinder gesund zur Welt kommen – egal, zu welcher Jahreszeit.


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